Juli 8, 2016

Linsenteleskope

Optische Teleskope

Optische Teleskope teilen sich in zwei Kategorien ein: Linsenteleskope (Refraktoren) und Spiegelteleskope (Reflektoren). Beide Teleskoparten wurden Anfang des 13. Jahrhunderts erfunden, das Linsenteleskop aber etwa zehn Jahre eher als das Spiegelteleskop. Refraktoren werden heute im Wesentlichen nur noch von Hobby-Astronomen eingesetzt, während alle wissenschaftlich eingesetzten Teleskope und insbesondere die Großteleskope Reflektoren sind.

Linsenteleskope
Ein Refraktor besteht aus zwei Linsen: dem Objektiv, einer Sammellinse, und dem Okular, je nach Bauart eine Sammel- oder eine Zerstreuungslinse.

Nachdem gegen Ende des 19. Jahrhunders die technischen Grenzen der Linsenteleskope erreicht waren, lösten Spiegelteleskope diese endgültig ab, da sie nicht derselben Beschränkung der Apertur unterliegen und bei Spiegeln zudem keine chromatische Aberration auftritt.

Ein Spiegelteleskop besteht im Wesentlichen aus zwei Spiegeln: dem Haupt- bzw. Primärspiegel und dem Fang- bzw. Sekundärspiegel. Es gibt eine Vielzahl von Bauformen, die in der Wahl und Anordnung der Spiegel variieren und zum Teil weitere optische Elemente wie plantare Ablenkspiegel oder spezielle Korrekturlinsen (z.B. Schmidt-Platte zur Kompensation der sphärischen Aberration des Spiegels) verwenden. Einige dieser Bauformen sind im folgenden dargestellt: